Resolution im Kreistag: Abstellgleis Vulkaneifel verhindern, Zukunft der Eifelstrecke sichern

Der Kreistag des Landkreises Vulkaneifel hat einstimmig eine Resolution zur Zukunft der Eifelstrecke Trier–Köln verabschiedet. Die Antragssteller, die FDP- und SPD-Kreistagsfraktion, fordern darin eine zügige Wiederherstellung und Elektrifizierung der Strecke sowie eine klare Perspektive für die Pendler und die Wirtschaft der Region. Fraktionsvorsitzender Marco Weber MdL (FDP) appelliert an die Verantwortlichen, nun unverzüglich zu handeln.

Marco Weber MdL stellt klar: „Dieser Beschluss ist ein klares Signal: Die Region lässt sich nicht abhängen. Die Deutsche Bahn muss endlich liefern und die Arbeiten mit höchster Priorität abschließen. Die Elektrifizierung und der zweigleisige Ausbau sind entscheidend für eine nachhaltige Mobilität und die Attraktivität der Eifelstrecke.“

Noah Wand, Kreisvorsitzender der FDP Vulkaneifel, übt derweilen Kritik an der bisherige Kommunikationsstrategie der Deutschen Bahn. „Die Menschen in der Region fühlen sich im Stich gelassen“, so Wand. „Immer wieder verschobene Termine und widersprüchliche Informationen haben das Vertrauen massiv beschädigt. Das muss sich ändern. Wir fordern klare und transparente Zeitpläne.“

Marco Weber unterstreicht: „Fünf weitere Jahre mit Schienenersatzverkehr sind für die Eifelregion nicht tragbar. Wir brauchen kreative Lösungen, um den Verkehr auf der Strecke trotz der Bauarbeiten weitestgehend aufrechtzuerhalten.“

Der Kreistag hat mit seinem Beschluss eine starke Botschaft an die Deutsche Bahn, die Aufgabenträger und das Bundesverkehrsministerium gesendet. Beide Abgeordneten betonen, dass sie weiterhin gemeinsam für die Zukunft der Eifelstrecke eintreten werden. „Wir werden nicht lockerlassen, bis die Eifelstrecke als verlässliche und moderne Verkehrsachse wieder vollständig in Betrieb ist“, so Weber und Wand abschließend.

Die Resolution ist hier zum Download verfügbar: